paedal
pädal – pädagogik aktuell e.V.
und Lernwerkstatt Kita-Museum

Mainstraße 11, 14612 Falkensee
Fon (049) 03322 - 4293223, Fax (049) 03322 - 4297704, info@paedal.de
Kita-Museum
  paedal


Ü
berregionales Pädagogisches Zentrum Lernwerkstatt Kita-Museum
gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg



Februar

Frühe Lernerfahrungen mit einfachen Mitteln – Bildungsförderung beginnt in Küche, Hof und Garten
> für Tagespflege und Krippe

Mit höchster Aufmerksamkeit und Konzentration registrieren Kleinkinder in den ersten Lebensjahren die Welt um sich herum. Noch verstehen sie viele Zusammenhänge nicht. Aber während sie noch Windeln tragen, beobachten sie, speichern Wahrnehmungen, be-greifen Materialien und probieren sie aus. Sie beginnen zu schlussfolgern und Erfahrungen zu kombinieren. Sie fügen das Gesehene und Wahrgenommene wie ein Puzzle zu erstem eigenem Grundwissen zusammen.

Kinder brauchen viele ungestörte eigene Erlebnisse mit Materialien, Menschen und Situationen und immer auch die Gelegenheit, ihre Erfahrungen viele, viele Male zu wiederholen. Kinder lieben es, ruhig und konzentriert mit den Dingen des Alltags in Küche, Hof und Garten zu hantieren. Später können dann auch neue, ungewohnte Umgebungen und Materialangebote hinzukommen.

Mit den Chancen, Regeln und Grenzen früher Bildungsförderung in Haus, Hof und Garten, die wenig Aufwand erfordern, aber Kindern optimale Selbstlernchancen bieten, befasst sich der Seminartag.

Bitte bringen Sie mit: entweder einen USB Stick mit eigenen kreativen Lernideen in Krippe und Tagespflege, oder stellen Sie Ihre Ideen in der Seminargruppe direkt mit den entsprechenden Materialien vor.

Referent/-in:Beate Zuza Krippenleiterin, Kinder-Yoga-Lehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 11.02.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Kindeswohlgefährdung in Elternhaus und Familie – Umgang mit Beobachtungen, Anzeichen und Vermutungen
> für Tagespflege, Kita und Hort

Erziehung ist in erster Linie das Recht und die Aufgabe der Eltern. Das elterliche Erziehungsmonopol erreicht aber seine Grenzen, wo das Wohl des Kindes verletzt oder gefährdet wird. Kinder haben ein gesetzlich verankertes Recht auf eine geschützte Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit. Entsprechend stellen die missbräuchliche Ausübung der elterlichen Sorge, die Vernachlässigung des Kindes und auch das unverschuldete Elternversagen Gefährdungstatsachen dar, die beachtet werden müssen und denen konsequent nachgegangen werden muss.

Der Seminartag befasst sich mit der Kinderschutzverpflichtung im Rahmen der pädagogischen Arbeit. Das Augenmerk wird auf die aufmerksame Wahrnehmung von Verdachtsmomenten bezüglich möglicher Kindeswohlgefährdungen im häuslichen und familiären Umfeld der Kinder gerichtet, die einen wichtigen Aspekt der Betreuungs- und Aufsichtspflicht in Kita, Hort und Tagespflege darstellt.

  • Wie ist ein Verdachtsfall zu erkennen und wie sind Wahrnehmungen juristisch zu bewerten?
  • Was ist bei Vermutungen und was im Verdachtsfall zu tun?
  • Welche Haftungsrisiken bestehen evtl. (z.B. bei geflissentlichem "Wegsehen" oder wenn eine pädagogische Fachkraft relevante Beobachtungen und Vermutungen nicht weiterleitet?)

Am Seminartag sollen Fragen des Hinsehens und der Deutung von Beobachtungen, eines angemessenen Verhaltens bei ersten Vermutungen oder Verdachtsmomenten auf Kindesvernachlässigung oder Kindesmissbrauch im Vordergrund stehen.

Referent/-in: Steffen Waberski-Rieger Rechtsanwalt, Dozent
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 16.02.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Literacy: Gute Kinderbücher zu schwierigen Themen – z.B. Armut, Krankheit, Trennung und Tod, Fremdheit, Ängste …
> für Kindergarten und Hort

Literacy als Gesamtbegriff umfasst die frühen Lese-, Erzähl- und Schreibkompetenzen von Kindern, das kindliche Text- und Sinnverständnis, die Vertrautheit mit Büchern und Schriftsprache und letztlich die kindliche Lesefreude insgesamt. Expert*innen haben nachgewiesen, dass sich frühe Literacy-Erfahrungen umfassend auf den Spracherwerb, die Sprachkompetenz und das kindliche Wissen über Sprache auswirken. Kinder mit vielen Literacy-Erfahrungen haben nachweislich Lernvorteile und entwickeln sich besser im Sprechen, Lesen und Schreiben.

Vertrautheit und Liebe zu Schrift und Büchern können Kinder schon sehr früh entwickeln, zum Beispiel durch die tägliche Gute-Nacht-Geschichte, durch das Erzählen von Geschichten am Abendbrottisch, durch das Entziffern von Buchstaben auf Plakaten und ganz besonders durch das (gemeinsame) Ansehen von Kinderbüchern und das Besprechen vorgelesener Geschichten.

Die Referentin stellt einige Kinderbücher zu "schwierigen Themen" vor wie Armut, Krankheit, Trennung und Tod, Fremdheit, Ängste. Anhand der Literaturbeispiele werden methodische Prinzipen erarbeitet, wie Kinder über Bücher angesprochen und wie sie darüber zum Sprechen, Erzählen und zur Mitteilung eigener Gedanken und Empfindungen angeregt werden. Das Seminar verbindet die frühe Literacy-Förderung in Kindergarten und Hort mit Aspekten des "Denkens und Philosophierens mit Kindern".

Referent/-in: Silke Klug Dipl.-Sozialpädagogin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 23.02.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

März

Gesundheitsvorsorge im Beruf – Vorbeugen gegen Auspowern und Ausbrennen
> für Krippe, Kindergarten und Hort

Stärker als früher sind Mitarbeiter*innen in pädagogischen Berufen heute der Gefahr des Ausbrennens und des Auspowerns ausgesetzt. Die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre schlagen sich auch im Verhalten der Kinder nieder. Erzieher*innen benötigen Strategien, um beeinträchtigende physische und psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen und ihren gesundheitsgefährdenden Wirkungen vorzubeugen. Eine wesentliche Grundlage dazu bilden das Erkennen und die Nutzbarmachung der eigenen Stärken und Ressourcen. Im Seminar geht es um Fragen wie:

Wie gehe ich im Alltag mit Belastungen um? Was kann ich tun, um mit permanenten beruflichen Belastungen gelassener umzugehen? Wie kann ich immer wieder aufs Neue Ruhe und Kraft für die geduldige Arbeit mit den Kindern „tanken“? Die Referentin stellt verschiedene Wege und Methoden der Stressvorbeugung und Stressbewältigung vor:

  • Verständnis von Gesundheit basierend auf dem Konzept der Salutogenese
  • Analyse der individuellen Befindlichkeit (körperlich, psychisch)
  • Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Ressourcen
  • Achtsamkeitsübungen
  • Entspannungs- und Lockerungsübungen
  • Körperwahrnehmung und Atemübungen
  • praktische Beispiele aus dem Autogenen Training und der
  • Progressiven Muskelrelaxation

Wenn das Wohlbefinden und die Gelassenheit im Beruf wieder zunehmen, wirkt sich das positiv auf die Arbeit im Kita-Team und vor allem in der Arbeit mit den Kindern aus. Die Teilnehmer*innen lernen Wege und Möglichkeiten der vorbeugenden Entspannung praktisch kennen und erhalten Hinweise zur Weiterarbeit und Vertiefung.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke bzw. Matte mit!

Referent/-in: Silke Heye Sport- und Bewegungspädagogin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 07.03.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Juristische Fragen der Organisation und Verwaltung der Kindertagespflege (z.B. Meldepflichten, Versicherungen, Nachweispflichten, Steuern, Ausfall- und Vertretungsverfahren)
> für erfahrene Tagespflegepersonen und "Neueinsteiger*innen"

Zahlreiche verpflichtende Anforderungen werden an Antragstellungen, Nachweisunterlagen, Listenführungen, Einnahme und Ausgabeneinsicht, Sozialabgaben, Versicherungsverhältnisse und Steuerunterlagen gestellt. Welche organisatorischen Abläufe sind für Tagespflegestellen notwendig und geeignet, um mit geringem Aufwand die juristisch geforderte Führung der "Geschäfte" zu leisten und abzusichern?

Ausgehend von § 24 SGB VIII (Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz) befasst sich das Seminar mit klar definierten rechtl. Verpflichtungen von TaPfle-Personen. Es hilft bei der juristischen Einordnung / Bewertung von (erlebten) Grenzfällen. Ziel ist es, Vorschriften / Regelungen nachvollziehbar zu (er-)klären, um damit rechtl. begründeten Konflikt oder Verschuldungsursachen in TaPfle-Verhältnissen vorzubeugen, die evtl. in Fehlinterpretationen, Unwissenheit oder fehlerhafter Ausführung begründet sind.

Themenaspekte sind beispielsweise:

  • Betreuungsbedarf/"erforderliche Betreuungszeiten", finanzielle Förderung von TaPfle-Plätzen; Registrierung als Nachweis der Betreuungszeiten
  • Antragstellungen der Tagespflegeperson (Erstattungsanträge für Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Rentenversicherung, ...)
  • Meldepflicht auch für privatrechtliche Betreuungsverträge
  • Richtlinien für Ausstattung, räumliche Situation, Sicherheitsvorkehrungen und Abläufe
  • selbständige Tätigkeit - Festanstellungsverhältnis (Anstellungsträger) - private Tagespflegeverhältnisse (mit Rechnungsstellung)
  • Betreuungsvertrag / Persönliche Betreuungsvereinbarung / mündlich? oder schriftlich?
  • Fragen des Begleit- und Abholrechts von Bezugspersonen
  • Was gehört zur Arbeitszeit (Eltern- und Entwicklungsgespräche?) und Nachweis geleisteter Arbeitszeiten
  • Ausfall und Vertretungsregelungen sowie Meldepflicht bei Urlaub und Krankheit der Betreuungsperson
Referent/-in: Steffen Waberski-Rieger Rechtsanwalt, Dozent
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 11.03.2017, 09.00-12.15 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Rechte, Pflichten und Haftungsfragen in der Kindertagespflege (z.B. Aufsichtspflicht, Sicherheitsvorschriften und Versicherungspflichten, Verhalten in Gefahrensituationen und im Schadensfall)
> für erfahrene Tagespflegepersonen und "Neueinsteiger*innen"

Im Fokus der Seminararbeit stehen die Beziehung der Betreuungsperson zum betreuten Kind, das frühzeitige Erkennen und Vermeiden von Gefahren, die pflichtige Gefahrenvorbeugung und das angemessene Reagieren bei Gefahren für die Kinder und beim Eintreten von Schadensfällen.

Das Seminar befasst sich mit klar definierten rechtlichen Verpflichtungen von Personen, die fremde Kinder in unterschiedlichen Vertragsverhältnissen von Kindertagespflege betreuen. Es hilft bei der juristischen Einordnung und Bewertung von Grenzfällen. Ziel ist es, Vorschriften und Regelungen nachvollziehbar zu (er-)klären und damit Konflikt oder Verschuldungsursachen in Tagespflegeverhältnissen vorzubeugen, die evtl. in Unwissenheit, Fehlinterpretationen oder fehlerhafter Ausführung begründet sind.

Themenaspekte sind beispielsweise:

  • Kriterien für die Beurteilung der Aufsichtspflicht wie Alter des Kindes, Entwicklungsstand des Kindes, konkrete Situation, Art der Beschäftigung, Besondere regionale Gegebenheiten, Persönlichkeit des Aufsichtspflichtigen
  • Vorsichtsmaßnahmen mit unterschiedlichem Verbindlichkeitscharakter etwa Erklärungen zur Abwendung von Gefahr, Gebote, Verbote, aktives Eingreifen der Aufsichtsperson
  • Versicherungspflicht: erweiterte Haftpflichtversicherung, Unfallversicherung für Tageskinder
  • Rechtsfragen zu medizinischen Aspekten der Tagesbetreuung (Regelungen bei chronischen Krankheiten, Allergien, Ansteckungsgefahr, Fieber, regelmäßiger Medikamentengabe u.ä.)
  • Aufsichtspflichtverletzungen
  • Unfallanzeige, Schadensmeldung

Achtung: Fragen rund um das Thema "Gefährdung des Kindeswohls in Elternhaus und Familie" und die diesbezügliche rechtliche Verantwortung in Tagespflege, Kita und Hort werden im Seminar am 16.02.2017 bearbeitet.

Referent/-in: Steffen Waberski-Rieger Rechtsanwalt, Dozent
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 11.03.2017, 12.45-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:35,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Lernschritte der Kinder durch Beobachtung begleiten und Entwicklung dokumentieren – stärken- und entwicklungsorientierte Beobachtungsverfahren und die Gestaltung von Portfolios in Kindergarten und Hort

„Die Beobachtung ist die Eingangstür zur pädagogischen Arbeit“. (Heck)

Grundlage und Voraussetzung für gelingende Bildungsarbeit in der Kindertagesbetreuung ist die Beobachtung und Dokumentation der pädagogischen Arbeit. Beobachtung und Dokumentation sind dabei nicht als zusätzlicher Aufwand zu verstehen, sondern Dreh- und Angelpunkt der pädagogischen Arbeit.

Die Beobachtungen, bezogen auf Bildungs- und Entwicklungsverläufe, dienen der Dokumentation und Erstellung einer Bildungsbiografie für jedes einzelne Kind. Im individuellen Portfolio werden Beobachtungsprotokolle in eine Vielfalt von persönlichen Materialien und Entwicklungsdokumenten eingebettet, die insgesamt verschiedene Blickwinkel auf das Kind ermöglichen.
Für Erzieher*innen und Eltern stellen die Dokumentationen eine wichtige Informationsquelle über das Denken, Fühlen, Können der Kinder und deren Entwicklung dar. Sie bieten Anlass für den Austausch und Dialog mit dem Kind und den Eltern.

Diesem gar nicht hoch genug einzuschätzenden Ziel, Beobachtungen und Dokumentationen in hohem Maße entwicklungs- und bildungsfördernd einzusetzen und zu nutzen, dienen die Anregungen und Hinweise des Fortbildungstages.

Das Seminar befasst sich anhand von Erfahrungen und Praxisbeispielen der Referentin und der Teilnehmer*innen mit den pädagogischen Aspekten und Details von Beobachtung und Dokumentation im Kita-Alltag.

Referent/-in: Martina Schulz Dozentin, Kita-Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 23.03.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Die frühe psychosexuelle Entwicklung, sexuelle Aktivitäten unter Kindern und altersgerechte Sexualpädagogik
> für Tagespflege, Krippe und Kindergarten

Sexualität ist für die Persönlichkeitsentwicklung von großer Wichtigkeit, denn Menschen sind von Geburt an sexuelle Wesen. In der Kindertagesbetreuung stellt sich die Frage: wie kann und wie sollte sexuelle Bildung in Kindergruppen aussehen. Um diese Frage zu beantworten ist es notwendig, den Unterschied zwischen kindlicher und erwachsener Sexualität zu erkennen, die psychosexuelle Entwicklung von Kindern einschätzen zu können sowie altersgerechtes Körperwissen mit Methoden zu vermitteln, die der kindlichen Spielfreude gerecht werden. Eine weitere Aufgabe der sexuellen Bildung besteht darin, Kinder vor Übergriffen, Grenzverletzungen und sexueller Gewalt zu schützen. In der Kinderbetreuung (0 - 7 Jahre) entstehen Beziehungen, Freundschaften werden geschlossen und Gefühle werden ausprobiert. Damit Kinder dies in einem offenen, aber zugleich grenzwahrenden Raum erleben können, ist es für Einrichtungen hilfreich, über ein sexualpädagogisches Konzept zu verfügen.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:

  • Wissen über psychosexuelle Entwicklung und kindliche Sexualität
  • sexualpädagogische Methoden geschlechtergerecht und interkulturell
  • Grundlagen sexualpädagogischer Konzeptionen
  • Prävention von sexueller Gewalt

Die Referentin Sandra Schramm (M.A. Gender Studies) ist langjährig als Sexualpädagogin und Referentin für Fortbildungsveranstaltungen in der pro familia tätig.

Referent/-in: Sandra Schramm Sexualpädagogin, Fortbildungsreferentin bei pro familia Brandenburg
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mi, 29.03.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

April

Die (100) Sprachen der Kinder erkennen – darstellerische und gestalterische Interessen wecken und fördern
> für Krippe und Kindergarten

Das Seminar befasst sich mit wahrnehmenden, forschenden und lernenden Kindern, deren vielfältige Erfahrungen in ihren "100 Sprachen" zum Ausdruck kommen. Handwerkliches Gestalten und körperliches Darstellen, Malen, Formen und Theaterspielen bilden wesentliche Grundlagen kindlicher Ausdrucksmöglichkeiten, die es schon in frühen Jahren zu unterstützen und zu fördern gilt.

Kinder setzen sich mit der gegenständlichen, sinnlich-ästhetischen Welt aktiv auseinander und geben ihr Sinn. Ihre Tätigkeiten verbinden oft Bewegung, Wahrnehmung, Gefühle, Kommunikation, Herstellen und Gestalten, Fantasie entwickeln, Hypothesen aufstellen und prüfen.

Erzieher*innen beobachten und begleiten die Kinder, um jedes einzelne in ihrer oder seiner Persönlichkeitsentwicklung zu verstehen. Sie können die Kinder dann in ihren vielfältigen kreativen Ausdrucksweisen bestärken, individuelle Ressourcen für ihre Entwicklung bereitstellen und sie mit Aufmerksamkeit fördern.

Bitte bringen Sie zum Seminar mit: einen Kittel o.ä.; 1 Schere; 2 - 3 Naturstöcke oder Wurzelholz (ca. 20 - 40 cm lang) und 1 dünne Pappe (Milchkartonverpackung o. ä., möglichst einseitig unbedruckt)

Referent/-in: Susann Tamoszus Spiel- und Theaterpädagogin, Sozialpädagogin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 04.04.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:70,€ (inkl. Material)

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Mai

Kraftproben und Wettbewerbe unter Hort-Kindern – Förderung von Gesundheitsbewusstsein, sportlichem Ehrgeiz und Fairness

Die Lust am Kräftemessen und am sportlichen Wettkampf kennzeichnet in besonderer Weise die Entwicklungsphase des frühen Schulalters und des Heranwachsens in Gleichaltrigengruppen. Sportlicher Ehrgeiz, die Erfahrung der eigenen Körperkraft und die realistische Einschätzung sowohl der Leistungsfähigkeit als auch des individuellen Regenerationsbedarfs des Körpers (Ruhe und Entspannung) tragen zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bei. In Bewegung erlernen sie die Regeln des sozialen Verhaltens, bauen ihr Selbstbild, ihr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Ich-Stärke auf; über Bewegung drücken sie auch ihre Gefühle aus.

Besonders in der Hortarbeit gilt es nun, möglichst nachhaltig wirksam der Gefahr vorzubeugen, dass Körperkraft und Wettkampf zu Mitteln und Methoden diskriminierender, verletzender Machtspiele zwischen Kindern werden. Leider gehören solche Entwicklungen zum Alltag vieler Hortgruppen. Diskriminierende Erfahrungen können aber besonders bei heranwachsenden Kindern nachhaltig negative Entwicklungsverläufe und erschwerte Bildungschancen zur Folge haben.
Auf der anderen Seite sind es gerade die organisierten Wettbewerbssituationen, die den Erzieher*innen gute Chancen bieten, die Kinder in feste, gegenseitig akzeptierte Spielregeln und Rituale einzubinden, sportliche Fairness zu üben und sie für eine gesunde Lebensweise, für die Wertschätzung, Pflege und Gesunderhaltung des eigenen Körpers zu gewinnen.

Mit den hohen Anforderungen und deren entwicklungspsychologischen Grundlagen, die diese Zielsetzung an professionelles Erziehungsverhalten stellt, befasst sich die Seminararbeit. Die Teilnehmenden erhalten ein zuverlässiges Handwerkszeug für den Umgang mit schwierigen Wettkampf-Situationen in der pädagogischen Arbeit.

Bitte bequeme, sportliche Kleidung und Schuhe mitbringen!

Referent/-in: Norman Radeiski Sportwissenschaftler, Entspannungstherapeut, Kampfsportlehrer
Ort:Kulturund Seminarhaus des ASB, Ruppiner Str. 15, 14612 Falkensee
Termin(e):Fr, 05.05.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Pappe & Co – funktionsfähig bauen mit einfachen Materialien – faszinierende Ideen, Tipps und Tricks
> für Kindergarten und Hort

Diesmal geht es speziell um interessante, direkt umsetzbare Ideen zum Arbeiten mit Papier und Pappe in unterschiedlichsten Erscheinungsformen. Verwendet wird alltägliches, leicht zu beschaffendes Material wie Verpackungen, Eierkartons oder Zeitungspapier. Aus Restmaterial entstehen neue, schöpferische und /oder funktionsfähige Modelle und Kreationen, kunstvolle Praxisbeispiele für modernes „Upcycling“ in Kindergarten und Hort.

Im Vordergrund des Seminartags steht die Unterstützung der Kinder, ihren kreativen, künstlerischen und experimentierfreudigen Zugang zu den jeweiligen Papp- und Papiersorten zu finden. Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen für Kita- und Schulkinder werden berücksichtigt und besprochen.

Der Referent vermittelt neben vielfältigen, faszinierenden Gestaltungs- und Bau-Ideen auch kindgerechte Techniken für das kreative Gestalten mit Kartons, Papprohren, Dosen u.ä.. Und auch die sichere Verwendung geeigneter Werkzeuge wird thematisiert.

Bitte bringen Sie zum Seminar mit: Pappkartons, Pappröhren, Eierkartons und andere interessante Papp-Materialien

Referent/-in: Michael Fink Kunstpädagoge, Dozent für naturwissenschaftliche Erzieherinnenfortbildung
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 09.05.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,€ (inkl. Material)

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Bildungsräume für Kinder: Natur- und bewegungsnahe Raumgestaltung
> für Kita und Tagespflege

In den Räumen von Tagespflege und Kita müssen sich die Themen und Bedürfnisse der Kinder widerspiegeln. Kinder benötigen sowohl Bereiche für Spiel und Bewegung, Ruhe und Entspannung als auch für naturwissenschaftliches und technisches Forschen und Experimentieren, Bauen und Konstruieren, Rollen und Puppenspiele und noch mehr. Bei einer naturnahen Gestaltung, besonders des Außengeländes, erfahren Kinder ihre Umwelt sinnlich und ganzheitlich: Sie berühren, riechen und betrachten Pflanzen und integrieren sie in ihr Spiel als Bau- und Bastelmaterial.

Die Gestaltung und Ausstattung der räumlichen Umgebung – innen wie außen – wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung der Kinder aus. Für die pädagogisch Verantwortlichen ergeben sich daraus die Chance und zugleich die erzieherische Verpflichtung, durch eine sinnvoll vorbereitete Umgebung zur Entwicklungsförderung beizutragen.
Die Seminargruppe befasst sich mit Kriterien und Möglichkeiten, Kinder-Räume anregend, altersgemäß und bildungsfördernd zu gestalten. Die Referentin veranschaulicht ihre Vorschläge und Tipps durch vielfältiges Fotomaterial aus der Praxis.
Ihre Anregungen sind überwiegend leicht und ohne großen finanziellen Aufwand umsetzbar.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den veränderbaren Bedingungen:

  • Aufteilung der vorhandenen Räume (innen und außen) vor dem Hintergrund der Bedürfnisse und Themen der Kinder
  • Schaffen einer vorbereiteten Umgebung
  • Sinnvolle Auswahl naturnaher Materialien
  • Harmonische Farbgestaltung
  • Natur- und bewegungsnahe Raumgestaltung

Ideen und Inspirationen bietet die „Lernwerkstatt draußen“ der Lernwerkstatt Kita-Museum.

Frau Böcker-Giannini bietet eine weitergehende, individuelle Beratung vor Ort in der Kita oder Tagespflege zum Thema Innen- und Außenraumgestaltung an. Kontakt über pädal - pädagogik aktuell e.V.

Referent/-in: Nicola Böcker-Giannini Sportwissenschaftlerin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mo, 15.05.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Responsiv handeln – Interaktionen und Beziehung mit Kleinstkindern im pädagogischen Alltag gestalten
> für Krippe und Tagespflege

Neurobiologische und bindungstheoretische Untersuchungen zeigen, wie bedeutsam die Gestaltung von Beziehungen für zukünftige Beziehungserfahrungen, das frühkindliche Lernen und für die Entwicklungsverläufe von Kindern ist. „Ohne Bindung keine Bildung“ heißt es. Nicht nur die Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern spielen eine wichtige Rolle, sondern auch die zwischen Tagesmutter/-vater bzw. Erzieher*in und den Kindern.

Gemeinsam wird in der Seminargruppe erarbeitet, was es bedeutet und wie es gelingt, zu zuverlässigen Bindungspersonen für Kinder zu werden. Insbesondere kommen die Kernkompetenzen zur Sprache wie Selbstreflexivität, forschende Haltung, Empathie, Feinfühligkeit und sensitive Responsivität, Ressourcenorientierung sowie Offenheit und Wertschätzung. Schlüsselmomente sind hierbei all die alltäglichen Interaktionen in der Pflege und Eingewöhnung, beim Schlafen und Essen, in Bring- und Abholsituationen, bei kleinen Übergängen im Tagesverlauf u.v.a.

Anhand von fachlichem Hintergrundwissen der Referentin, der Analyse von Videosequenzen und anschaulichen praktischen Beispielen beschäftigt sich die Gruppe mit folgenden Aspekten:

  • Feinfühliges Wahrnehmen, Verstehen und abgestimmtes Beantworten kindlicher Signale und Bedürfnisse („sensitive Responsivität“)
  • Entwicklungspsychologische Grundlagen
  • Anforderungen an Fachkräfte und erschwerende (Rahmen-) Bedingungen
  • (Selbst-)Beobachtung und (Selbst-)Reflexion des eigenen Interaktionsverhaltens
  • Auswirkungen von feinfühligem und nicht feinfühligem Verhalten auf das Kind und seine Entwicklung
  • Impulse und Anregungen für den eigenen pädagogischen Alltag
Referent/-in: Yvonne Adler Erziehungswissenschaftlerin, entwicklungspsychologische Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e): Sa, 09.09.2017 (ursprünglich 20.05.2017), 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

"Willst Du schaukeln, fliegen oder in der Hängematte liegen?" – Erlebnisorientierte Entspannung und Förderung der Körperwahrnehmung
> für Kindergarten und Hort

In einer schnelllebigen und zunehmend technisierten Lebenswelt kommen Ruhe und Entspannung oft zu kurz. Immer mehr Kinder fühlen sich von den schulischen und gesellschaftlichen Anforderungen überfordert. Kinder brauchen eine ausgewogene Balance zwischen körperlicher Anspannung und Entspannung, um sich gesund entwickeln zu können. Rückzugsräume, Ruhe und Erholung gewinnen an Bedeutung. Kinder sind jedoch verschieden und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Eine ausgewogene Verbindung von Bewegung und Entspannung macht es auch den unruhigen Kindern möglich, ein körperliches Wohlgefühl und Momente der Ruhe und Erholung zu erleben.
Kindgemäße spielerische Ansätze, Freude, Spaß und ein positives Erleben des eigenen Körpers sind wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung von körperlicher und seelischer Entspannungsfähigkeit. Partner*innenübungen und das gemeinsame Erleben in einer Gruppe tragen dazu bei, eigene Bedürfnisse und die Bedürfnisse und Wünsche anderer zu erkennen und zu respektieren.

Die Referentin stellt den Seminarteilnehmer*innen Spiel und Bewegungsangebote aus der erlebnisreichen Welt der Psychomotorik vor und regt zur praktischen Erprobung an. Im Fokus stehen Übungen und Praxisbeispiele aus den Bereichen der Sinnes und Wahrnehmungsspiele, der Körperwahrnehmung und Stilleübungen, sowie kindgerechter Massagen.
Die Sinne werden sensibilisiert, Aufmerksamkeit wird auf den eigenen Körper gerichtet, körperliche "Sensationen" und Wohlgefühl erlebt. Wie in der Psychomotorik üblich, werden unterschiedliche Materialien eingesetzt und mit ihren Möglichkeiten im Seminar ausprobiert. Und natürlich stehen immer auch die methodischen Aspekte und Fragen der praktischen Umsetzung in Kita und Hort im Mittelpunkt der Seminararbeit.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke bzw. Matte mit!

Referent/-in: Silke Heye Sport- und Bewegungspädagogin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 30.05.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Juni

Der Natur auf der Spur – Naturtage und -projekte zur Erkundung von Natur und Umwelt planen und gestalten
> für Kindergarten und Hort

Außengelände und Naturplätze unter freiem Himmel bieten einen unermesslichen, inspirierenden Fundus an Sinnesreizen und körperlichen Herausforderungen; sie sind ideale Orte, an denen Kinder ihre Körperkraft und Beweglichkeit, ihre kreativen und handwerklichen Fertigkeiten und auch ihre naturkundlichen Kenntnisse entdecken, erproben und vertiefen können.
Entscheidend ist allerdings, dass sie den positiven Naturbezug, das Interesse und die Lust am Naturerforschen auch bei ihren Betreuungspersonen erleben. Kinder lassen sich auch von Naturbegeisterung anstecken.

Am Seminartag werden Übungen und Aktivitäten angeboten, besprochen und erprobt, die Kinder spielerisch mit den unterschiedlichen Gegebenheiten von Natur und Umwelt in Berührung bringen, sie aktivieren und mit allen Sinnen herausfordern. Im Umgang mit Pflanzen, beim Kennenlernen und Beobachten von Tieren, bei der (umweltbewussten) Verwendung unterschiedlichster Naturmaterialien gewinnen und vertiefen Kinder grundlegende naturkundliche Kenntnisse; und sie erlernen eine grundlegende Wertschätzung der Natur und soziale Umweltverantwortung meistens ganz ohne den pädagogischen Zeigefinger.
Gemeinschaftsaktivitäten in der Natur fördern das soziale Miteinander, bauen auf Kommunikation und den sprachlichen Austausch untereinander, stärken das mutige Umsetzen kreativer Ideen und vermitteln eine gesunde Selbsteinschätzung.

Die Referentin gibt neben praktischen Vorschlägen für Planung, Vorbereitung, Ablauf und Durchführung von Naturerlebnissen mit Kindergruppen auch hilfreiche Hinweise, welche Utensilien für den Aufenthalt draußen praktisch und notwendig sind; sie vermittelt vielfältige Anregungen für die organisatorische und pädagogische Vor- und Nachbereitung.

Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung und feste Schuhe mit!

Referent/-in: Katrin Zbiranski Kindheitspädagogin, Naturpädagogin, Facherzieherin für Integration (naturbewegtberlin)
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 15.06.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Vielfalt und Demokratie in Kita und Hort – Herausforderungen und Chancen

„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzu mischen.“ (Max Frisch)

Im Tagesablauf von Kita und Hort erfahren Kinder, welche Normen und Werte in unserer Gesellschaft gelten und welche Rechte ihnen zugestanden werden.

Ob und wie sich die Kinder schon früh demokratische Kompetenzen aneignen oder auch nicht, hängt stark von der Haltung und der Gestaltung des Kita-Alltags durch die Pädagog*innen ab, davon,

  • wie sie Kinder sehen. „Die Kinder“ gibt es nicht. Kinder sind immer Individuen – Mädchen und Jungen, jünger und älter, privilegiert und beteiligt usw.
  • wieweit sie den Kindern z.B. einräumen, an der Gestaltung des alltäglichen Zusammenlebens mitzuwirken – oder auch nicht,
  • welche Rechte sie den Kindern zugestehen,
  • wie sie die Kinder unterstützen, eigene Regeln aufzustellen und bei Bedarf zu verändern.

In einer Kita, in der Demokratie gelebt wird, erfahren Kinder: Ich gehöre dazu. Meine Gefühle und meine Meinungen sind wichtig. Ich werde beachtet und geachtet. Auf mich kommt es an. Ich habe Einfluss auf das, was um mich herum passiert.
Wenn Kinder, Erzieher*innen und Eltern sich in Kitas in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen, dann entwickeln sie eine demokratische Alltagskultur. Dann sind Kindertagesstätten Erfahrungs- und Übungsräume für Demokratie.

Im Seminar werden gemeinsam Fragen reflektiert, die das pädagogische Handeln der Erzieher*innen von Kitas charakterisieren, in denen Demokratie gelebt wird. Und es wird am ersten und den vielen weiteren Schritten des Prozesses hin zu mehr Demokratie in unseren Kitas gearbeitet, sowie an den (eigenen inneren) Hürden und Widerständen, denen Erzieher*innen auf diesem Weg begegnen werden.

Referent/-in: Sabine Beyersdorff Sozialfachwirtin, Expertin im Situationsansatz, Fortbildnerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Di, 20.06.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Sprach-Rhythmus und Wort-Melodie – Stimme und Sprache entfalten mit Musik und Bewegung
> für Kindergarten

Sprache ist Klang. Bereits Säuglinge geben zu Beginn ihrer Entwicklung ihren Gefühlen durch unterschiedliche Klangfärbungen ihrer Stimme mit wechselnder Rhythmik, Melodik und Dynamik Ausdruck. Dabei folgen Kinder ihren spontanen Bewegungsimpulsen und nehmen mittels Stimme und Bewegung mit den Menschen und Dingen, von denen sie umgeben sind, Beziehungen auf. Die rhythmisch-musikalische Erziehung arbeitet mit den Grundelementen Zeit, Kraft, Klang (Raum) und Form in Verbindung mit dem Wechsel von Spannung und Entspannung.
Diese Prinzipien finden sich in Musik, in der Bewegung, im Atem und der Stimme/Sprache wieder.

Die Sprachentwicklung und die Entfaltung der Sing- und Sprechstimme kann also durch Bewegung und Musik in besonderer, integrativer Weise erlebt, angebahnt, geübt und bewusst gemacht werden.

Die Seminargruppe vollzieht diese Entwicklung anhand von praktischen Übungsbeispielen wie Gedichten, Versen, Reimen, Geschichten, Liedern, Bewegungs-, Atem-, Sprech- und Singspielen und theoretischen Reflexionen nach.

Musikalische Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Referent/-in: Sabine Barth Dipl.-Sozialpädagogin, Musikpädagogin, Rhythmiklehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 29.06.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Juli

"Ich brauch´ keine Windel mehr!!!" – Sauberkeitsentwicklung und Sauberkeitserziehung
> für Krippe und Tagespflege

Mit Freude und Stolz teilen kleine Kinder diesen wichtigen Entwicklungsmeilenstein mit uns. Auf dem Weg von der Windel zum eigenständigen Toilettengang durchlaufen Kinder eigeninitiativ bestimmte Schritte. Dies ist aber nicht nur eine Entwicklungsaufgabe seitens des Kindes, sondern auch eine erzieherische Herausforderung seitens der Erwachsenen, die Achtsamkeit und Sensibilität verlangt.

Wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass frühe Erfahrungen bei der Erziehung zur Sauberkeit die Entwicklung der Selbstwahrnehmung und eines positiven bzw. negativen Selbstbildes des Kindes tiefgreifend beeinflussen können. Es ist wichtig, Kindern für diesen Prozess die nötige Zeit, Achtsamkeit und beziehungsvolle Pflegesituationen zu geben. Es geht nicht nur darum, auf den Topf oder die Toilette zu gehen, sondern auch Freude an der täglichen Körperpflege zu finden und sie als Selbstverständlichkeit zu erfahren. Und es ist ein Riesenschritt in die Autonomie.

Rückfälle sind dabei zeitweise normal und kommen häufig unter Stress vor, die durch liebevolle Begleitung aufgefangen werden können. Entwicklungsverzögerungen können z.B. durch Zwang und Druck oder bei fehlender altersgemäßer Unterstützung entstehen.

Die Seminargruppe beschäftigt sich insbesondere mit folgenden Schwerpunkten:

  • Was sind die physiologischen und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen für diesen Entwicklungsprozess?
  • Wie erkennen wir typische Entwicklungsschritte und können diese achtsam, sensibel und altersgemäß begleiten?
  • Welche Rolle spielen unsere eigenen Erziehungsstile und damit verbundenen Vorstellungen von Pflege?
  • Wie gelingt eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern? Und wie können wir voreiligen, ungeduldigen Eltern begegnen?
Referent/-in: Yvonne Adler Erziehungswissenschaftlerin, entwicklungspsychologische Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 08.07.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

September

Sexualität im erzieherischen Alltag im Hort – Methoden, Fallbesprechungen und (Krisen-)Interventionen

Der sichere Umgang mit sexuellen Äußerungsformen von Kindern ist Teil der pädagogischen Arbeit im Hort. Die Vielfalt an Lebensstilen und sexuellen Verhaltensweisen sowie die klassischen Wissensfelder Körperwissen und Aufklärung wie auch die Präsentation von Sexualität in Medien und Gesellschaft fordern immer wieder angemessenes pädagogisches Handeln von Erzieher*innen.

Dieses Seminar hat das Ziel, Mitarbeiter*innen im Hort in ihrer Reflexions- und sexualpädagogischen Handlungskompetenz zu qualifizieren. Denn zu den vielfältigen Entwicklungsaufgaben junger Menschen gehört ihre eigene sexuelle Entwicklung, und Hort-Erzieher*innen begleiten sie bei dieser Aufgabe und müssen dabei geschlechtergerecht, interkulturell und natürlich altersgerecht vorgehen, was leider häufig weder in den (neuen) Medien noch bei anderen Informationszugängen der Kinder zum Thema Sexualität der Fall ist.
Horterzieher*innen sind beauftragt, Kinder auch für Grenzverletzungen zu sensibilisieren, sie zu befähigen, sich Hilfe zu holen und ihnen genug Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit zu vermitteln, um ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche formulieren zu lernen. So befähigen sie die Heranwachsenden auch zur Toleranz gegenüber Menschen mit anderen sexuellen Orientierungen. Die jungen Menschen sollen Sexualität in ihren vielfältigen Kontexten verstehen und in diesem Bereich so handeln lernen, dass es für ihre Gesamtpersönlichkeit förderlich ist.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:

  • Entwicklungsaufgaben und -bedürfnisse von Kindern im Alter von 7 - 13 Jahren
  • Was geschieht aus neurologischer und psychosexueller Sicht mit den Kindern in der (Vor-) Pubertät?
  • Aspekte der Sexualpädagogik und der sexuellen Bildung für den Hort
  • Angebotsvielfalt für die sexuelle Bildung von Jungen und Mädchen
  • sexuelle Grenzverletzungen und Übergriffe zwischen Kindern und pädagogische Reaktionen
Referent/-in: Britta von Lindenfels Sexualpädagogin, Fortbildungsreferentin bei pro familia Brandenburg
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mi, 13.09.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:75,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Spiele mit Mengen und Zahlen – Rätsel, Spiele, Erkundungen, die neugierig machen
> für Kindergarten und Hort

Unsere Umwelt und unser Alltag stecken voller mathematischer Herausforderungen und vielfältiger Gelegenheiten, mathematische Strukturen in Haushalt und Kita, in der Natur und in der lokalen Umgebung zu erkennen. Auf spielerische Weise und fast unbemerkt gewinnen die Kinder wichtige mathematische Grunderfahrungen. Mathematik sollte man möglichst nicht erklären, sondern Kinder entdecken lassen. Denn was sie selbst herausgefunden, erkannt und ausprobiert haben, werden sie so schnell nicht wieder vergessen.
Bei den frühen Entdeckungen von mathematischen Bezügen ist diejenige Erzieher*in in Kita und Hort besonders hilfreich, die es versteht, ermunternd zu provozieren, Ideen und Spielvorschläge einzubringen und Spiel- und Forschungsverläufe zu moderieren, statt sie streng anzuleiten und Ergebnisse zu kontrollieren.
Mathematische Früherziehung will es Kindern ermöglichen, mit Spaß und Entdeckungsgeist möglichst viele Erfahrungen, Grundlagen und Zusammenhänge zu erleben und zu sammeln, die sie später für das Verständnis der Schulmathematik brauchen.
Für den inhaltlichen Verlauf des Seminartags gilt: So viel Praxis wie möglich, so viel Theorie wie nötig!

Die Seminararbeit befasst sich mit Praxis-Aspekten frühen Mathematik-Lernens wie:

  • Wie Kinder Basiskompetenzen erwerben (Zusammenhänge und Abhängigkeiten erkennen, vergleichen, ...)
  • und wie diese evtl. späteren Fehlentwicklungen vorbeugen helfen (Dyskalkulie/Rechenschwäche).
  • spielerisch Vorläuferfunktionen fördern, auf denen die Schule aufbaut (z.B. Zahlen-Mengen-Verknüpfung)
  • Spiele und Rätsel zur Stärkung und Schulung der Zahlen Mengen-Verknüpfungen
  • Mathe-Spiele mit allen Sinnen
Referent/-in: Natascha Welz Dipl.-Pädagogin, Expertin für forschendes Lernen
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 21.09.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:70,€ (inkl. Material)

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Draußen lernen – Sinnes- und Gesundheitsförderung mit Körper und Bewegung. Inspirationen für den "Bildungsraum Außengelände"
> für Kindergarten und Hort

Beobachtungen und Erfahrungen zeigen, dass Kinder die entscheidenden Bildungsgrundlagen nicht überwiegend in Räumen gewinnen. Auch in den Außenbereichen von Kitas und in der freien Natur steckt unendlich viel Bildungspotential, wenn ihre "Natürlichkeit" zum Agieren, Erproben, zum individuellen kreativen Bewegen und Beobachten einlädt, d.h. wenn die Flächen nicht ganz plattiert, asphaltiert oder mit unbeweglichen Spielgeräten ausgestattet sind.

Das Seminar bietet Erzieher*innen umfassende praktische Anregungen für die pädagogische Nutzung des Kita-Außengeländes nach der Devise "Lernen unter freiem Himmel" an. Gemeinsam mit dem Referenten wird an alltagspraktische Wegen zu einer inspirierenden Gestaltung des Außenspielgeländes unter bewegungs- und lernorientierten Gesichtspunkten gearbeitet. Dabei geht es grundsätzlich um die gezieltere, intensivere Nutzung der Kita-Freispielbereiche zur Herausforderung und spielerisch-kreativen Erfahrung aller Sinne und damit zur ganzheitlichen Gesundheits-, Entwicklungs- und Bildungsförderung.

Der Referent leitet die Teilnehmer*innen dazu an und begleitet sie dabei, beispielhaft eine lebendige Erfahrungswelt für das Außenspielgelände ihrer eigenen Kindereinrichtung zu planen. Die Teilnehmenden entdecken selbsttätig das Prinzip der Gestaltung eines bewegungsorientierten Geländes und die Chancen/Möglichkeiten, es in der täglichen pädagogischen Arbeit zu nutzen. Die gesammelten Ideen können für die oder mit den Kindern jeder Einrichtung direkt umgesetzt, variiert und auf die individuell gegebenen Möglichkeiten ausgerichtet werden. Ergänzend werden im Rahmen eines Fotovortrags gelungene Beispiele der Gestaltung von Kita-Außenspielbereichen mit Bildungsqualität gezeigt und besprochen.

Referent/-in: Nicola Böcker-Giannini Sportwissenschaftlerin, Psychomotorikerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Mi, 27.09.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Oktober

Wenn kleine Kinder hauen, beißen, kratzen? …
> für Krippe und Tagespflege

Auf körperlicher Ebene ausgetragene Konflikte kommen bei Kindern zwischen einem und drei Jahren häufiger vor und sind entwicklungspsychologisch betrachtet nicht ungewöhnlich. Trotzdem sind sie für alle Beteiligten anstrengend. Eltern und Fachkräfte sind besorgt, manchmal auch entsetzt, empört und reagieren mit Unverständnis. Andererseits empfinden sie Scham und Ratlosigkeit.

Auf der Basis aktueller Forschungsbefunde geht es am Seminartag um die entwicklungsbedingten Ursachen für solche Verhaltensweisen, um das Kind, seine Bedürfnisse, seine Sichtweise und Erlebniswelt. Anhand von Fallbeispielen wird die manchmal mangelnde Passung von Entwicklungsbedürfnissen und Umgebung thematisiert. Ebenso werden die Verhaltens- und Konfliktmotive und auch die Verläufe von "Angriffen" und Rangeleien zwischen Kleinkindern besprochen. Sie sind verschieden von denen älterer Kinder und bedürfen daher anderer, dem Entwicklungsstand der Kleinkinder angemessener, achtsamer und konkreter Handlungsweisen. Die Responsivität (das Antwortverhalten) der pädagogischen Fachkräfte spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Neben pädagogischen Inputs, der Arbeit mit Fallbeispielen und der Reflexion der eigenen Sicht- und Verhaltensweisen in Kleingruppen wird es genügend Raum zum Austausch über herausfordernde Situationen im päd. Alltag geben. Wichtige Fragen sind:

  • Warum hauen, beißen, kratzen kleine Kinder? Was ist „normal“ und ab wann sprechen wir von auffälligem Verhalten?
  • Wie reagiere ich im konkreten Fall feinfühlig auf aggressives Verhalten von Kleinkindern?
  • Sind Bestrafungen sinnvoll? Sollen sich "Täter*innen" entschuldigen?
  • Wie können wir Kinder darin unterstützen, ein angemesseneres Verhalten aufzubauen?
  • Wie gestalte ich in angespannten Situationen Gespräche mit Eltern?
  • Und wie können wir den, manchmal auch unangemessenen Forderungen von Eltern adäquat begegnen?
Referent/-in: Yvonne Adler Erziehungswissenschaftlerin, entwicklungspsychologische Beraterin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 14.10.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

November

Tief durchatmen – Entspannungs-, Yoga- und Erholungsangebote für Kinder und Erwachsene
> für Kindergarten und Hort

Bewegung und Ruhe sind menschliche Grundbedürfnisse: In der Bewegung erkunden und erforschen Kinder ihre Lebensumwelt. In Ruhe- und Entspannungssituationen verarbeiten sie Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse und tanken Kraft für Neues auf. Entspannungszeiten geben Gelegenheit, das innere Gleichgewicht herzustellen und zu erhalten. Sie fördern die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität und können helfen, Stresssymptome abzubauen. Kinder, die regelmäßig Entspannung erleben, sind körperlich und psychisch gesünder und belastbarer.

Die Referentin leitet die Seminargruppe zu praktischen Übungen an, bei denen die Teilnehmenden sowohl imaginative Entspannungsmethoden wie Fantasie- und Körperreisen als auch körperbezogene Methoden wie Massagen, Progressive Muskelentspannung und kognitive Verfahren, z.B. Yoga-Elemente, Meditation erleben. Gemeinsam erarbeitet die Seminargruppe geeignete Formen und Möglichkeiten, wie Kinder in der Kindergruppe zur Ruhe kommen und für regelmäßige Entspannungszeiten gewonnen werden können. Dabei hängt viel von der Sicherheit und Überzeugungskraft und dem methodischen Vorgehen der Erzieherin ab. Fragen der praktischen Umsetzung von Entspannung und beruhigender Konzentration im Kita- und Hortalltag bilden den Kern der Seminararbeit.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke bzw. Matte mit!

Referent/-in: Beate Zuza Krippenleiterin, Kinder-Yoga-Lehrerin
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Do, 16.11.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]

Elternzufriedenheit in der Kindertagespflege – Elternbeteiligung, Entwicklungsgespräche, Angebote und Beschwerden, Erscheinungsbild von innen und außen
> für Tagespflege

Wenn ein Kind in eine Tagespflegestelle aufgenommen wird, hat bereits ein Beziehungsaufbau, ein intensives Kennenlernen zwischen Eltern und Tagespflegestelle stattgefunden. Die elterliche Zufriedenheit und deren vorbehaltlose Bejahung des Betreuungsverhältnisses bilden das Fundament für eine positive, entwicklungsfördernde Beziehung zwischen Kind und Tagespflegeperson. Um dieses Fundament zu schaffen und zu stabilisieren, werden an Tagesmütter und -väter vielfältige Anforderungen gestellt: gut zuhören und sich einfühlen können, Meinungen und Haltungen offen und ehrlich austauschen und über die Bereitschaft und Fähigkeit verfügen, schwierige Situationen gemeinsam mit Eltern zu lösen.

Was also ist wichtig, um möglichst jeden Tag zufriedene Eltern zu begrüßen und zu verabschieden? Die Seminargruppe bearbeitet immer wiederkehrende Themen der Kindertagespflege wie:

  • Wege des gegenseitigen Kennenlernens zwischen Eltern, Kind und Tagespflegeperson vor der vertraglichen Vereinbarung
  • Kenntnisse der TaPfle über die bisherige Lebens- und Betreuungssituation des Kindes und über die Lebensgewohnheiten in der elterlichen Familie. Welche Infos sind wichtig und warum?
  • Abstimmung der Erziehungsvorstellungen / Werte im Umgang mit Kindern und der Eltern-Erwartungen an die TaPfle
  • sporadischer und regelmäßiger Austausch über das Verhalten und die Entwicklung des Kindes (Entwicklungsgespräche)
  • Möglichkeiten/Grenzen von Eltern-/Kinder-Mitbestimmung
  • Mündliche Absprachen und schriftliche Vereinbarungen
  • Zusammenhang von Erscheinungsbild der Tagespflegestelle und der Elternzufriedenheit
  • Konflikten vorbeugen - Konflikte vermeiden – Umgang damit
  • Verhalten bei Unstimmigkeiten und elterlichen Beschwerden

In begrenztem Umfang können Beispielsituationen der Teilnehmer*innen aufgenommen und bearbeitet werden.

Referent/-in: Maud Wiegand-Kaufmann Beraterin für Kindertagesbetreuung
Ort:ÜPZ Lernwerkstatt Kita-Museum, Mainstr. 11, 14612 Falkensee
Termin(e):Sa, 25.11.2017, 09.00-15.30 Uhr
Teilnahmebeitrag:65,€

[nach oben][zurück zum Jahresprogramm][Anmeldeformular PDF]


 
  Informationen und Kontakte über:
pädal – pädagogik aktuell e.V.
, Mainstraße 11, 14612 Falkensee, Fon (049) 03322 - 4293223, Fax (049) 03322 - 4297704, seminare@paedal.de
 
 
[nach oben][zurück zum Bildungsprogramm][Anmeldeformular PDF]